Mit RMM die IT nachhaltig gestalten

In einer Zeit, in der wir ständig gegen Umweltzerstörung und Umweltkrisen ankämpfen, steht Nachhaltigkeit an vorderster Stelle der Unternehmensstrategien. Die Informationstechnologie (IT), ein Bereich, der für fast jede Branche von Bedeutung ist, steht auf dem Prüfstand. Aufgrund des steigenden Energieverbrauchs, des Elektronikschrotts und der zunehmenden Kohlendioxidemissionen wird die Notwendigkeit eines nachhaltigen IT-Betriebs immer wichtiger. Dieser Artikel untersucht, wie die Fernüberwachung und -verwaltung (Remote Monitoring and Management, RMM), eine der wichtigsten Techniken im modernen IT-Betrieb, dazu beitragen kann, den CO2-Fußabdruck eines Unternehmens zu verringern und die Nachhaltigkeit zu fördern.

RMM: Ein kurzer Überblick


Fernüberwachung und -verwaltung
ist eine IT-Managementstrategie, die es Dienstleistern ermöglicht, IT-Systeme aus der Ferne zu überwachen und zu verwalten. Auf diese Weise stellen sie das optimale Funktionieren dieser Systeme sicher, ohne dass ein persönliches Eingreifen erforderlich ist. RMM entwickelt sich heute mehr denn je zu einer zentralen Komponente im IT-Betrieb und ermöglicht Funktionen wie automatische Updates, Problemerkennung und Leistungsoptimierung. Dazu gehört auch die Überprüfung des Netzwerkbetriebs, die Wartung der Hardware, die Sicherstellung der Softwarekonformität und die Behebung potenzieller Probleme – alles von einem entfernten Endpunkt aus.

Den CO2-Fußabdruck des IT-Betriebs verstehen

Bevor wir uns damit befassen, wie RMM zur Nachhaltigkeit beitragen kann, ist es wichtig zu entschlüsseln, wie der IT-Betrieb zu den Kohlenstoffemissionen beiträgt. Der CO2-Fußabdruck, der mit der IT verbunden ist, dreht sich im Wesentlichen um drei Schlüsselaspekte: Energieverbrauch, elektronischer Abfall (E-Waste) und physische Infrastruktur.

Verbrauch von Energie

IT-Systeme sind berüchtigt für ihren Stromverbrauch. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur, sind Rechenzentren weltweit, die integraler Bestandteil verschiedener IT-Dienste sind, für etwa 1% des globalen Stromverbrauchs verantwortlich. Davon tragen etwa 0,3% zu den globalen Kohlenstoffemissionen bei. Noch beunruhigender ist die Prognose, dass dieser Verbrauch bis 2030 etwa 8% des weltweiten Strombedarfs erreichen könnte, wenn der aktuelle Trend ungebremst anhält.

Hinter diesen Zahlen verbergen sich Server, die rund um die Uhr laufen, Klimaanlagen, die unermüdlich arbeiten, um die Server zu kühlen, und eine Vielzahl zusätzlicher Hardware, die unaufhörlich Strom verbraucht. Außerdem stammt der größte Teil dieser Energie aus nicht erneuerbaren Ressourcen, was zu erheblichen Kohlenstoffemissionen führt.

E-Müll

Veraltete und überholte Hardware und Geräte machen einen großen Teil des weltweiten E-Müll. Nur 20% dieser Abfälle werden ordnungsgemäß recycelt, und der Rest, der oft mit gefährlichen Stoffen gefüllt ist, führt zu schweren Umweltschäden. Im Jahr 2019 erreichte der weltweite Elektroschrott ein Rekordhoch von 53,6 Millionen Tonnen. Besonders besorgniserregend ist der schnelle Austausch von IT-Geräten, der durch die zunehmende Digitalisierung noch verstärkt wird.

Dieser Elektroschrott verursacht nicht nur Kohlendioxidemissionen bei der Entsorgung, sondern belastet auch die Ressourcen durch den ständigen Bedarf an neuerer Hardware.

Physische Infrastruktur

Die physische Beschaffenheit des IT-Betriebs, von den Servern bis zu den klimatisierten Räumen, trägt auf verschiedene Weise zu seinem CO2-Fußabdruck bei. Da ist zunächst einmal der Aufbau dieser physischen Infrastrukturen. Die damit verbundenen Kohlenstoffemissionen stammen aus Aktivitäten wie der Gewinnung von Rohstoffen, dem Transport und den Bauprozessen, die allesamt energieintensiv sind und Kohlenstoff ausstoßen.

Außerdem erfordert der Betrieb dieser physischen Infrastrukturen einen kontinuierlichen Energieverbrauch. Hinzu kommt der CO2-Fußabdruck, der mit dem Pendeln der IT-Experten zur Verwaltung und Wartung dieser Infrastruktur verbunden ist.

Vor diesem Hintergrund, die Einführung umweltfreundlicherer IT-Praktiken zu einem zwingenden Schritt. Es geht nicht nur darum, den CO2-Fußabdruck eines Unternehmens zu reduzieren, sondern auch darum, sich an den globalen Nachhaltigkeitszielen und zwangsläufig auch um die langfristige wirtschaftliche Lebensfähigkeit. Wie das Sprichwort sagt: „Was gut für den Planeten ist, ist auch gut fürs Geschäft“. Daher ist es sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht notwendig, zu untersuchen, wie Techniken wie Fernüberwachung und -verwaltung zu diesem grünen Wandel beitragen und gleichzeitig den IT-Betrieb verbessern können.

Die Rolle von RMM für einen nachhaltigen IT-Betrieb

Auf der Suche nach einer Verringerung des CO2-Fußabdrucks im IT-Betrieb erweist sich die Fernüberwachung und -verwaltung (Remote Monitoring and Management, RMM) als ein wirksamer Mechanismus. Die zentrale Prämisse – die Rationalisierung von Diensten aus der Ferne, um ein optimales Funktionieren des Systems mit möglichst wenig physischen Eingriffen zu gewährleisten – unterstreicht das Potenzial von RMM als Mittel zur Förderung der Nachhaltigkeit.

Energie-Effizienz

Einer der wesentlichen Vorteile von RMM liegt in seiner zentralen Rolle bei der Förderung der Effizienz der Energienutzung.

Im traditionellen IT-Betrieb laufen die Systeme oft rund um die Uhr, unabhängig davon, ob sie in Gebrauch sind oder nicht. Dieser Dauerbetrieb führt zu einem unnötigen Stromverbrauch, der sich in höheren Energiekosten und einem Anstieg der Kohlenstoffemissionen niederschlägt. Durch die Automatisierung von Aufgaben über RMM können Systeme jedoch so programmiert werden, dass sie sich abschalten oder in einen niedrigeren Energiemodus wechseln, wenn sie nicht benutzt werden.

Darüber hinaus überwacht RMM kontinuierlich die Systemleistung und identifiziert proaktiv Ineffizienzen, Diskrepanzen oder Probleme. Indem RMM diese Probleme in Echtzeit erkennt und behebt, trägt es dazu bei, den Energieverbrauch des Systems weiter zu senken. RMM identifiziert die Ursache von Problemen, versucht sie zu beheben und verhindert so, dass das Problem erneut auftritt. So wird Energieverschwendung vermieden und die Konsistenz und Stabilität des Systems sichergestellt. Dies führt letztendlich zu einem geringeren Energieverbrauch und damit zu geringeren Kohlenstoffemissionen.

Geringere Hardware-Abhängigkeit

Die zentralisierte Verwaltung, ein inhärenter Grundsatz von RMM, reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Hardwaresystemen erheblich. Bei herkömmlichen Systemen benötigt jeder Benutzer oder jedes Team eine eigene Hardware, was zu einer erschreckenden Anzahl von physischen Rechnern führt. Durch den zentralisierten Ansatz von RMM werden jedoch weniger Rechner benötigt und die Ressourcen effizienter genutzt.

Diese Reduzierung der physischen Maschinen hat vielfältige Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit. Erstens führt es zu einem geringeren Energieverbrauch, da weniger Maschinen im Einsatz sind. Außerdem wird dadurch die Herstellung von Hardware reduziert. Weniger Produktion bedeutet einen geringeren Bedarf an Rohstoffen, einen geringeren Energieverbrauch bei der Herstellung und folglich auch geringere Emissionen. Außerdem bedeuten weniger Geräte letztlich weniger Elektroschrott, wenn diese Geräte überflüssig oder veraltet werden.

Minimierte physische Infrastruktur

Die wichtigste Funktion von RMM – die Remote-Funktionalität – minimiert die Notwendigkeit einer massiven Infrastruktur vor Ort erheblich. Diese Verringerung steht in direktem Zusammenhang mit der geringeren Errichtung und Nutzung von Gebäuden. Die Auswirkungen des Bauwesens auf die Umwelt sind gravierend. Sie tragen zu etwa 39% aller weltweiten Treibhausgasemissionen bei.

Indem wir den Bedarf an physischer Infrastruktur verringern, können wir den Einsatz von kohlenstoffintensiven Materialien beim Bau reduzieren und so den indirekten Kohlenstoff-Fußabdruck, der mit dem traditionellen IT-Betrieb verbunden ist, effektiv verringern. Darüber hinaus bedeutet Remote-Betrieb, dass weniger IT-Mitarbeiter pendeln müssen, was bekanntermaßen erheblich zu den Kohlenstoffemissionen beiträgt.

SaaS und RMM

Software-as-a-Service (SaaS), das weitgehend integraler Bestandteil des modernen RMM ist, unterstreicht die Nachhaltigkeit noch mehr. Bei SaaS befindet sich die Software auf Cloud-Servern und kann von überall aus über das Internet abgerufen werden, wodurch die Installation auf einzelnen Geräten vermieden wird. Diese Zugänglichkeit bedeutet, dass ständige Software-Updates, die robustere Hardwaresysteme erfordern, weniger notwendig sind.

Die Umstellung auf SaaS führt zu einer geringeren Herstellung von Hardware, wodurch sowohl die Kohlendioxidemissionen als auch der von einem Unternehmen erzeugte Elektronikmüll reduziert werden. Darüber hinaus ermöglicht die Verwaltung von SaaS-Anwendungen über RMM eine bessere Kontrolle darüber, was genutzt wird, und verringert das Risiko der Software-Ausuferung, was wiederum die unnötige Nutzung von Ressourcen reduziert.

Durch diese verschiedenen Mechanismen unterstützt RMM in der Tat nachhaltige IT-Praktiken und spielt eine wichtige Rolle bei der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks einer Organisation. Die Herausforderung besteht darin, sich diese potenziellen Vorteile zu eigen zu machen und bewusst auf eine grünere IT-Landschaft hinzuarbeiten, die durch effiziente RMM-Verfahren unterstützt wird.

RMM und nachhaltige IT: Eine realistische Schnittmenge?

Die Umstellung der IT-Landschaft auf mehr Nachhaltigkeit ist nicht frei von Herausforderungen, selbst wenn man Strategien wie Remote Monitoring and Management (RMM) einsetzt. Während die theoretischen Vorteile wie Energieeffizienz, geringere Hardware-Abhängigkeit und minimierte physische Infrastruktur auf eine grünere Zukunft hindeuten, kann die praktische Umsetzung dieser Vorteile komplizierter sein.

Investition

Der erste Schritt hin zu einer nachhaltigeren IT-Infrastruktur erfordert, wie bei jeder bedeutenden Umstellung, eine beträchtliche Kapitalinvestition. Dieses Kapital ist notwendig, um neue Technologien zu erwerben und zu implementieren, die einen umweltfreundlicheren Betrieb ermöglichen. Die Umstellung auf energieeffiziente Server, die Aufrüstung von Systemen zur Unterstützung von RMM und die Investition in Analysefunktionen zum Aufspüren von Energieineffizienzen erfordern finanzielle Ressourcen.

Die entscheidende Aufgabe besteht darin, die Unternehmen von der langfristigen Kosteneffizienz dieser nachhaltigen Investitionen zu überzeugen. Auf den ersten Blick mögen sie exorbitant teuer erscheinen, aber im Laufe der Zeit bieten sie beträchtliche Erträge. Diese Renditen gehen über die monetären Vorteile hinaus und tragen zu sozialem Wohlwollen, der Einhaltung von Vorschriften und einem positiven Branding bei – Elemente, die im heutigen Marktszenario immer wichtiger werden.

Kulturelle Verschiebung

Die vielleicht größte Herausforderung liegt nicht in finanziellen Faktoren, sondern in dem kulturellen Wandel, den die Nachhaltigkeit erfordert. Damit ein Unternehmen wirklich einen nachhaltigen IT-Betrieb einführen kann, ist ein umfassender, von oben nach unten gerichteter Ansatz unerlässlich. Von der Geschäftsleitung bis zu den IT-Fachleuten müssen alle das Ziel der Verringerung des CO2-Fußabdrucks verstehen und sich daran orientieren.

Die Förderung der Nachhaltigkeit erfordert erhebliche strategische und operative Veränderungen, die über den bloßen Erwerb fortschrittlicher Technologien hinausgehen. Dazu gehört alles, von der Abschaffung der „Always-on“-Kultur in IT-Einrichtungen bis hin zur Einführung strengerer Verfahren zur Entsorgung von Elektroschrott. Dieser Wandel ist ein langfristiger, kontinuierlicher Prozess, der sich an die sich entwickelnden Technologien und das verbesserte Verständnis von Nachhaltigkeit in der IT anpasst.

Technologische Fortschritte

RMM stellt zwar einen bedeutenden Fortschritt auf dem Weg zu einem umweltfreundlicheren IT-Betrieb dar, ist aber nur ein Rädchen im großen Getriebe der Nachhaltigkeit. Weitere Innovationen und technologische Fortschritte sind unerlässlich, um das grüne Potenzial des IT-Betriebs zu steigern. So könnten beispielsweise Fortschritte in der KI die Möglichkeiten von RMM erheblich ergänzen, indem sie präzisere Analysen, tiefere Einblicke in Energieineffizienzen und eine stärkere Automatisierung bieten.

Von der Verbesserung der Energieeffizienz von Rechenzentren bis hin zu Innovationen bei der Servervirtualisierung kann viel getan werden, um den CO2-Fußabdruck des IT-Betriebs weiter zu verringern.

Trotz dieser Herausforderungen ist die Überschneidung von RMM und nachhaltigen IT-Praktiken sowohl realistisch als auch notwendig. Der Weg zu einem nachhaltigen IT-Betrieb ist nicht einfach, aber er wird mit der Zeit immer weniger schwierig und lohnender. In der Tat übersteigen die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Vorteile, die mit der Nachhaltigkeit einhergehen, oft die kurzfristigen Herausforderungen und Investitionen, was ein klares Argument für einen nachhaltigen IT-Betrieb darstellt.

XEOX


XEOX
ist ein immer beliebteres RMM-Tool, das mit seiner benutzerfreundlichen Oberfläche und seiner effizienten Bedienung den modernen IT-Anforderungen gerecht wird. Der Vorteil von XEOX liegt in der Schaffung eines Gleichgewichts zwischen effizientem IT-Betrieb und Nachhaltigkeit. Der Fokus des Tools auf Energieeffizienz, weniger Elektroschrott, geringere Kohlenstoffemissionen und vereinfachte Abläufe hilft Unternehmen auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit.

XEOX erreicht dies durch die Bereitstellung einer effizienten, automatisierten Plattform, die die Notwendigkeit einer ständigen persönlichen Überwachung reduziert. Es verbessert den Energieverbrauch durch die Optimierung des Systembetriebs, und mit seiner Integration in SaaS reduziert XEOX die Hardwareabhängigkeit erheblich.

Schlussfolgerung

In einer Welt, die mit dem Klimawandel und Umweltkrisen zu kämpfen hat, darf die Rolle der IT bei der Beschleunigung der Nachhaltigkeit nicht übersehen werden. Mit der zunehmenden Digitalisierung wird der CO2-Fußabdruck der IT immer größer, so dass grüne Praktiken nicht nur vorteilhaft, sondern unerlässlich sind. RMM könnte mit seinem Schwerpunkt auf Fernzugriff, effizientem Betrieb, Energiemanagement und geringerer Abhängigkeit von Hardware und Infrastruktur eine wichtige Rolle bei der Förderung dieser Nachhaltigkeit spielen. Tools wie XEOX signalisieren den Brückenschlag zwischen effizientem IT-Betrieb und ökologischer Sensibilität und erweisen sich als Schritt in die richtige Richtung.

Auf dem Weg in die Zukunft kann das Verständnis des nachhaltigen Potenzials von RMM zu einem stärkeren Engagement für umweltfreundlichere Praktiken führen, die nicht nur die geschäftliche Effizienz, sondern auch die ökologische Verantwortung fördern. Denn die Einbeziehung grüner Strategien legt nicht nur den Grundstein für eine nachhaltige Zukunft, sondern ist auch wirtschaftlich sinnvoll. Je weiter wir voranschreiten, desto deutlicher wird, dass Nachhaltigkeit und Rentabilität im IT-Sektor tatsächlich Hand in Hand gehen können. Und RMM könnte durchaus der Dreh- und Angelpunkt sein, der dieses komplizierte Gleichgewicht hält.

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